Die Evolution des Kochens: Von der Steinzeit bis heute

Es gab einmal eine Zeit, in der die Menschheit keine große Auswahl beim Thema Essen hatte: Wir waren Jäger und Sammler – und dementsprechend basierte unsere Ernährung auf den Tieren und Pflanzen aus der natürlichen Umgebung. Ganz im Gegensatz zu heute, wo wir eine fast unendliche Auswahl haben, was wir essen und wie wir uns ernähren wollen.

Fossile Funde von Jäger- und Sammlergruppen lassen vermuten, dass die Ernährung damals zu großen Teilen aus tierischen Produkten bestand. Besonders beliebt waren Innereien wie Leber, Nieren und das Gehirn, da sie extrem reichhaltige Nahrungsquellen darstellten. Die Menschen der Steinzeit konsumierten weder viele Milchprodukte, noch aßen sie kohlenhydratreiche Kost wie Bohnen oder Getreidekörner (wie beispielsweise Weizen, Mais oder Reis).

Was hat sich verändert? Die ökologischen Veränderungen in der Steinzeit brachten auch eine Änderung der Nahrungsquellen mit sich:

Mit dem Aussterben großer Säugetiere in Europa, Asien und Nord-Amerika und dem Schwund leicht zu erlegender Tiere mussten die Jäger und Sammler ihre Ernährung und ihr Essverhalten anpassen – besonders in dicht besiedelten Gegenden. Diese Umwälzungen legten den Grundstein für die landwirtschaftliche Revolution und die Kultivierung pflanzlicher Kost. Nach dieser Umstellung im menschlichen Verhalten wurden Kohlenhydrate ein fester Bestandteil der frühmenschlichen Kost. Die vergangenen 10.000 Jahre waren nicht lang genug für evolutionär bedingte, genetische Veränderungen dieser recht neuen, landwirtschaftlichen Ernährung. Diese beinhaltet Getreide, Hülsenfrüchte (Bohnen und Erbsen) sowie Milchprodukte.

In unserem Kulturkreis haben wir eine beinahe unendliche Auswahl, was, wie viel und wie wir essen möchten. David Chang ist Koch koreanisch-amerikanischer Abstammung und erklärt das Phänomen so: „Du kannst zu jeder Zeit alles bekommen – und das ist großartig aber auch eigenartig.“ Gleichzeitig kochen viele Kulturen noch so wie vor 50 Jahren und setzen dabei auf die gleichen, altbewährten Zutaten.

Dank des Cook-Key ®, konnten wir eine Feldstudie unter mehr als 5127 Cook-Key ® Testern  aus ganz Europa durchführen. Die Studie dauerte 19 Wochen und fand in sechs Ländern statt: Portugal, Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Polen. Wir wollten herausfinden, was und wie die Tester kochen – und was sie am liebsten mögen. Insgesamt konnten 106.335 Koch-Sessions für die Auswertung gesammelt werden. 

Zum Cook-Key

Die Resultate zeigen europäische Stereotype:

Die Spanier und Franzosen lieben es süß, während bei den Italienern die Pizza auf Platz eins steht. Die Deutschen essen sehr gesund – das beweist das Lieblingsgericht für den Thermomix ® „Gemüse mit weißer Sauce”.

Kundenvorteile des Cook-Key ®

Der Cook-Key ® hält viele Vorteile für Sie bereit. Nachdem Sie den Cook-Key ® einige Zeit genutzt haben, kann der Thermomix ® Ihnen personalisierte Rezeptvorschläge machen und sogar die Nährwerte Ihrer Gerichte berechnen. Wir freuen uns sehr, Ihnen das neue Produkt in der Thermomix ® Familie vorstellen zu dürfen!

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